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10 Tage Namibia Road Trip:
Unsere Reise nach Namibia war einer der schönsten Urlaube, die wir je gemacht haben.
Diese Reise haben wir über Journaway gebucht. Viele sagen, dass eine Reise nach Afrika extrem teuer oder sogar unbezahlbar ist, doch dann haben wir das Angebot gefunden und mussten einfach zuschlagen. Ein Roadtrip durch Namibia mit dem Mietwagen auf eigener Faust, mit unglaublich schönen Landschaften, viel Natur und ganz besonderen Unterkünften, unter anderem auch Glamping.
In diesem Blog nehmen wir euch mit auf unsere Reise und zeigen euch unsere komplette Route durch Namibia, wo wir überall übernachtet haben und unsere persönliche Erfahrung während der Reise,
Start in unser Namibia Roadtrip - Erster Stopp: Windhoek:
Windhoek ist die Hauptstadt von Namibia und für viele Reisende der Ausgangspunkt für eine Rundreise durch das Land.
In Windhoek haben wir eine Nacht verbracht und ehrlich gesagt, würden wir auch nicht empfehlen, länger hier zu bleiben. Die Stadt ist schön, aber sie ist kein klassisches Reiseziel mit vielen Sehenswürdigkeiten. Windhoek ist eher der Ort, an dem man sich auf den Roadtrip vorbereitet.
Hier holt man seinen Mietwagen ab, erledigt die letzten Einkäufe und organisiert alles, was man für die nächsten Tage unterwegs braucht. Viele entscheiden sich für einen Mietwagen mit Dachzelt und fahren damit Ihre komplette Route durch Namibia, was wir auch richtig spannend fanden und was bei einer Namibia Reise ziemlich beliebt ist.
Besonders wichtig sind dabei die Einkäufe in den Supermärkten. Ihr fahrt teilweise Strecken von fünf bis sechs Stunden, ohne einen Supermarkt oder viele Menschen zu sehen. Deshalb lohnt es sich wirklich, sich hier mit Snacks und vor allem ausreichend Wasser für unterwegs einzudecken.
Namib-Wüste – unser erster richtiger Stopp in Namibia:
Nach unserer ersten Nacht in Windhoek ging unser Roadtrip endlich richtig los. Unser nächstes Ziel war die Namib-Wüste, genauer gesagt unsere Unterkunft Solitaire Mountain Lodge.
Schon die Fahrt dorthin war ein Erlebnis für sich. Die Landschaft hat uns komplett beeindruckt, diese Weite, die Farben der Wüste und diese Ruhe. Man merkt sofort, dass man jetzt wirklich mitten in Namibia unterwegs ist. Auf dem Weg dorthin haben wir auch direkt unsere ersten Tiere gesehen, unter anderem Oryx-Antilopen. Der Oryx gilt als eines der typischen Tiere Namibias und ist perfekt an das Leben in der Wüste angepasst, mit seinen langen Hörnern und dem markanten schwarz-weißen Gesicht erkennt man ihn sofort. Für uns war das schon ein richtig besonderer Moment.
Als wir in der Lodge angekommen sind, waren wir direkt begeistert. Die Solitaire Mountain Lodge liegt mitten in dieser beeindruckenden Landschaft und ist wirklich wunderschön. Wenn man Glück hat, gibt es dort sogar eine Wasserstelle, an der manchmal Tiere vorbeikommen. Wir hatten leider nicht das Glück, welche zu sehen, aber allein die Möglichkeit macht diesen Ort schon besonders. Vor Ort konnten wir uns außerdem Fahrräder ausleihen und damit ein bisschen die Umgebung erkunden. Das war wirklich schön, weil die Landschaft einfach unglaublich ist. Wir sind hier zwei Nächte geblieben, was wir auch absolut empfehlen würden.
Tagesausflug in den Namib-Naukluft Nationalpark:
Von unserer Lodge aus haben wir einen Ausflug in den Namib-Naukluft National Park gemacht und das war definitiv eines der Highlights unserer Reise.
Der Park ist riesig und gehört zu den größten Schutzgebieten Afrikas. Dort befinden sich auch zwei der bekanntesten Orte in Namibia: Sossusvlei und Deadvlei.
Sossusvlei ist berühmt für seine riesigen roten Sanddünen, die zu den höchsten der Welt gehören.
Deadvlei dagegen ist dieser ikonische Ort mit den abgestorbenen Bäumen auf einer weißen Lehmbodenfläche, ein Spot, den man vielleicht schon einmal auf Bildern gesehen hat.
Der Eintritt in den Park kostet ungefähr 150 Namibia-Dollar pro Person (ca. 7–8 €) pro Tag, zusätzlich fällt eine kleine Gebühr für das Fahrzeug an.
Der Park ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet, deshalb lohnt es sich wirklich, früh dort zu sein.
Sonnenaufgang bei Dune 45
Wir sind extra sehr früh losgefahren, noch vor Sonnenaufgang und das würden wir auch jedem empfehlen. Unser erster Stopp war Dune 45, der perfekte Start in den Tag. Dort sind wir ein Stück die Düne hoch gewandert und haben uns einfach den Sonnenaufgang angeschaut. Die Landschaft in diesem Moment war einfach unglaublich, diese Farben der Dünen im Morgenlicht sind schwer zu beschreiben. Wir hatten uns von unserer Lodge sogar Frühstückspakete vorbereiten lassen, weil wir so früh unterwegs waren. Das war wirklich praktisch und auch ein richtig schöner moment dort mitten in der Wüste zu frühstücken.
Danach haben wir den Park weiter erkundet und sind auch noch nach Deadvlei gefahren, wo diese bekannten Bäume stehen. Das haben wir alles mit unserem eigenen Mietwagen gemacht, auch wenn man dort teilweise auch Touren buchen kann.
Obwohl viele Touristen dorthin reisen, hat es sich überhaupt nicht überlaufen angefühlt. Man konnte sich alles in Ruhe anschauen und die Natur genießen. Und mit viel glück, könnt ihr hier ebenfalls viele weitere Tiere entdecken.
Swakopmund: Wo die Wüste das Ozean trifft :
Nach der Zeit in der Namib-Wüste ging es für uns weiter nach Swakopmund. Hier haben wir 2 Nächte im Hotel Swakopmund Luxury Suites verbracht und waren damit wieder ein bisschen mehr in einer Stadt unterwegs. Nach den ganzen Eindrücken aus der Wüste tat es auch ganz gut, erstmal etwas anzukommen. Am Tag unserer Ankunft haben wir deshalb nicht viel gemacht, sondern uns einfach ein bisschen die Stadt angeschaut und vor allem Zeit in unserem Hotel verbracht. Dort konnten wir uns erstmal etwas ausruhen und die bisherigen Eindrücke der Reise verarbeiten.
Swakopmund selbst fanden wir insgesamt ganz angenehm, eine kleine Küstenstadt mit Cafés, Restaurants und Meer, aber jetzt kein Ort, an dem extrem viel los ist. Viele Reisende nutzen Swakopmund eher als Ausgangspunkt für Ausflüge, und genau das haben wir auch gemacht.
Unsere Ausflüge in Swakopmund:
Ein Ausflug, den wir hier gemacht haben, war eine Bootstour auf dem Meer, die ebenfalls Teil unserer Reise war. Dabei konnten wir einige Meerestiere sehen, unter anderem Robben, Delfine und sogar einen Wal. Diese Touren sind hier ziemlich beliebt, weil man vor der Küste von Namibia eine ganz besondere Tierwelt erleben kann.
Ein weiterer Ausflug war die Sandwich Harbour Tour. Sandwich Harbour ist ein Ort, den viele als einen der spektakulärsten Spots in Namibia beschreiben. Hier passiert nämlich etwas ziemlich Einzigartiges: Die riesigen Dünen der Namib-Wüste treffen direkt auf den Atlantischen Ozean.
Wichtig zu wissen: Sandwich Harbour kann man nicht auf eigene Faust besuchen, sondern nur im Rahmen einer geführten Tour mit einem 4×4-Fahrzeug, da das Gebiet Teil des Namib-Naukluft National Park ist und spezielle Genehmigungen benötigt werden.
Solche Touren dauern meist etwa 4 bis 6 Stunden und kosten ungefähr zwischen 180 und 220 US-Dollar pro Person (ca. 165–200 €), je nach Anbieter und Tour.
Während der Tour fährt man mit dem Geländewagen durch die Dünenlandschaft, hält an Aussichtspunkten und erlebt wirklich diese besondere Kombination aus Wüste und Meer.
Wir fanden die zwei Nächte hier genau richtig. Swakopmund ist ein guter Ort, um etwas runter zu kommen, Ausflüge zu machen und nochmal eine andere Seite von Namibia zu sehen.
Palmwag – unser intensivster Moment in Namibia:
Nach Swakopmund ging es für uns weiter Richtung Palmwag Region und schon allein diese Strecke war ein Erlebnis für sich.
Die Fahrt war ziemlich lang, wir waren mehrere Stunden unterwegs und haben zwischendurch auch Stopps gemacht, zum Beispiel zum Tanken. Aber genau das macht Namibia aus: Diese endlosen Straßen, die sich durch komplett unterschiedliche Landschaften ziehen. Je weiter wir gefahren sind, desto beeindruckender wurde die Umgebung.Die Landschaft hat sich ständig verändert und dann kam der Moment, der uns komplett überwältigt hat. Auf einmal standen sie einfach da. Giraffen, Elefanten mitten in freier Wildbahn. Wir konnten es wirklich kaum glauben. Und genau da haben wir gemerkt: Allein für solche Momente hat sich diese Reise schon gelohnt. Das sind Dinge, die man sich vorher gar nicht vorstellen kann.
Unsere Unterkunft: Camping unter den Sternen:
Unsere Unterkunft war ein Glamping-Erlebnis im Palwag2Go in der Palmwag Region. Wir hatten ein eigenes Zeit mit kleiner Außenküche, einen eigenen Außenbereich und sogar eine Feuerstelle. Also wirklich mitten in der Natur, aber trotzdem mit Komfort und genau das macht Glamping aus: Du bist komplett draußen, hörst die Natur, siehst die Sterne, aber musst trotzdem nicht auf alles verzichten. Wir haben dort insgesamt 2 Nächte verbracht, was wir auch genau so empfehlen würden. Länger muss man nicht bleiben.
Safari-Feeling in Palmwag:
Von der Unterkunft aus werden verschiedene Touren angeboten, und wir haben uns für eine Art Safari-Tour entschieden. Es ist kein klassischer Nationalpark wie der Etosha National Park, aber genau das macht es auch besonders. Man fährt durch die Landschaft und hält Ausschau nach Tieren und wenn man Glück hat, sieht man welche. Während der Tour gab es außerdem einen Stopp zum Sonnenuntergang mit kleinen Snacks und Getränken und das war wirklich ein richtig schöner Moment. Diese Ruhe, diese Landschaft und einfach dieses Gefühl, mitten in Afrika zu sein, das vergisst man nicht.
Ein Moment, den wir nie vergessen werden:
Und dann kam einer dieser Momente, die man einfach nicht planen kann. Kurz bevor wir weiter zum Etosha Nationalpark gefahren sind, haben wir noch etwas Zeit in unserer Unterkunft verbracht. Dort gab es auch einen Pool, und wir haben einfach ein bisschen entspannt. Und plötzlich, läuft einfach ein Elefant durch die Lodge. Wir konnten es wirklich nicht fassen. Unser Puls ist direkt hochgegangen, wir hatten so viel Adrenalin und gleichzeitig einfach nur Glücksgefühle. Das Verrückte daran war, uns wurde später gesagt, dass genau dieser Elefant zwar ab und zu dort vorbeikommt aber das letzte Mal wohl vor etwa 18 Monaten. Das sind genau die Momente, die diese Reise so besonders machen, Momente die man nicht planen kann aber für immer in Erinnerung bleiben.
Palmwag war für uns einer der emotionalsten Stopps der Reise. Nicht nur wegen der Landschaft, sondern wegen der besonderen Erlebnisse. Allein dafür würden wir diesen Stopp jederzeit wieder machen. Und genau solche Momente sind es, die Namibia so besonders machen.
Etosha Nationalpark:
Nach unserer Zeit in Palmwag ging es für uns weiter zu einem Ort, auf den wir uns die ganze Reise über am meisten gefreut hatten: dem Etosha National Park. Für viele ist genau dieser Nationalpark der Hauptgrund, nach Namibia zu reisen und das konnten wir vorher schon ein Stück weit nachvollziehen.
Der Etosha Nationalpark ist riesig, etwa 22.000 Quadratkilometer groß und bekannt für seine enorme Tierwelt und die berühmte Salzpfanne, die sich wie eine weiße Fläche durch die Landschaft zieht. Genau hier sammeln sich an den Wasserlöchern unzählige Tiere, was diesen Ort so besonders macht.
Wir haben insgesamt zwei Nächte in der Nähe des Parks verbracht, ebenfalls wieder im Glamping-Stil im Etosha Safari Camping2Go. Das Konzept war ähnlich wie zuvor: ein eigenes Zelt, eine kleine Outdoor-Küche und ein gemütlicher Außenbereich mit Feuerstelle. Es war wieder eine richtig schöne Unterkunft und vor allem die Menschen dort haben den Aufenthalt besonders gemacht, alle waren unglaublich freundlich und man hat sich direkt wohlgefühlt.
Am Tag unserer Ankunft haben wir nicht mehr viel gemacht. Wir sind relativ spät angekommen, haben uns erstmal orientiert und sind dann einfach in Ruhe angekommen. Der eigentliche Höhepunkt folgte am nächsten Morgen.
Sehr früh, noch vor Sonnenaufgang, wurden wir gegen sechs Uhr abgeholt. Nach einem kleinen Frühstück ging es für uns auf Safari und diese sollte insgesamt etwa zehn Stunden dauern. Es war ein langer, intensiver Tag, aber auch eine Erfahrung, die man so schnell nicht vergisst. Wir sind von Wasserloch zu Wasserloch gefahren und haben unglaublich viele Tiere gesehen. Es war beeindruckend, wie viel Leben sich in diesem Nationalpark abspielt und wie nah man den Tieren kommen kann.
Und trotzdem müssen wir ehrlich sagen: So besonders diese Safari auch war, die Momente davor, als wir Tiere einfach auf eigener Faust gesehen haben, haben uns emotional noch etwas mehr gegeben. Dieses Ungeplante, dieses Zufällige, wenn plötzlich ein Elefant oder eine Giraffe vor einem steht, hat sich für uns einfach noch intensiver angefühlt.
Nichtsdestotrotz gehört der Etosha Nationalpark definitiv zu einer Namibia-Reise dazu und ist ein echtes Highlight. Was wir vorher gar nicht wussten: Man kann den Park auch problemlos mit dem eigenen Mietwagen befahren und selbst auf Safari gehen. Das hätten wir im Nachhinein auch gerne ausprobiert, einfach um dieses Freiheitsgefühl nochmal anders zu erleben. Dafür hat uns am Ende aber die Zeit gefehlt und nach zehn Stunden Safari ist man auch erstmal ziemlich erschöpft.
Nach unserem Aufenthalt im Nationalpark ging es für uns zurück nach Windhoek, wo unsere Reise begonnen hatte. Dort haben wir noch eine letzte Nacht verbracht. Es war ein ruhiger Abschluss, bei dem wir einfach nochmal alles Revue passieren lassen konnten. All die Eindrücke, die Landschaften und die besonderen Momente haben uns nochmal bewusst gemacht, wie einzigartig diese Reise eigentlich war.
Am nächsten Tag ging es dann zurück nach Hause mit dem Gefühl, etwas wirklich Besonderes erlebt zu haben.
Und wenn wir heute auf diese Reise zurückblicken, können wir ganz klar sagen: Wir würden sie genau wieder so machen. Namibia hat uns überrascht, beeindruckt und mit Momenten beschenkt, die wir niemals vergessen werden. Und eines steht fest. Das war definitiv nicht unser letzter Besuch.
Unsere Reise nachbuchen & sparen:
Wenn euch unsere Route gefallen hat, könnt ihr eine ähnliche Reise auch selbst buchen. Wir haben die Reise über Journaway gemacht und waren wirklich begeistert, wie gut alles organisiert war. Die Route gibt es so oder in leicht abgewandelter Form weiterhin und es gibt noch viele weitere spannende Reisen zur Auswahl.
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