Startseite Reisen Lappland im Winter, eine unvergessliche Reise
Lappland im Winter: Unsere unvergessliche Reise nach Finnland:
Normalerweise zieht es uns eher in die Sonne und an den Strand. Umso mehr hat uns diese Reise überrascht. Es ging für uns nämlich nach Lappland in Finnland und wir können jetzt schon sagen: Diese Reise war absolut unvergesslich. Auch diese Reise haben wir wieder über Journaway gebucht. Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, lieben wir diese Reisen, weil sie wirklich super organisiert sind. Man muss sich um fast nichts kümmern und bekommt trotzdem unglaublich viele Erlebnisse in kurzer Zeit. Unsere Reise ging 7 Tage, mit mehreren Aktivitäten, verschneiten Landschaften und natürlich der Hoffnung auf Nordlichter.
Sind 7 Tage zu kurz für Lappland?
Fünf bis sieben Tage sind auf jeden Fall ausreichend, um alles zu sehen. Wir hatten mehrere Aktivitäten geplant, sodass jeder Tag etwas Besonderes war, aber trotzdem noch genug Zeit zum Entspannen blieb.
Unsere Aktivitäten in Lappland:
Wir hatten drei Aktivitäten, die bereits in der Journaway Reise inbegriffen waren. Eine der ersten Aktivitäten war eine Schneeschuhwanderung am Abend, bei der wir auf die Suche nach Nordlichtern gegangen sind. Mit etwas Glück kann man sie dabei sehen, aber wir hatten an diesem Abend leider kein Glück. Trotzdem war es ein richtig schönes Erlebnis. Durch den tiefen Schnee zu laufen, mitten in der Natur und unter dem Sternenhimmel unterwegs zu sein, war einfach besonders. Nach den Aktivitäten sitzt man meistens noch zusammen am Feuer, bekommt ein warmes Getränk und kann sich wieder aufwärmen. Dann hatten wir eine Husky Safari-Tour. Die Hunde sind voller Energie und man merkt sofort, wie sehr sie diese Touren lieben. Das war wirklich genauso, wie man es aus Filmen kennt. Mit dem Schlitten durch die verschneite Landschaft zu fahren, umgeben von Wald und Schnee, eine wirklich unglaubliche Erfahrung. Und die letzte Aktivität war eine Schneemobilfahrt durch Lappland. Und das hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir direkt noch eine zweite Tour gebucht haben. Dieses Mal in Kombination mit einer Rentierschlittenfahrt und das war tatsächlich unsere Lieblingsaktivität der gesamten Reise.
Zusätzlich haben wir noch eine Aktivität gebucht und zwar bei Sauna and Ice Swimming in Äkäslompolo. Erst in die Sauna und danach Eisbaden draußen bei etwa –27 Grad. Ein Erlebnis, das man wahrscheinlich wirklich nur einmal im Leben macht.
Winter wie aus einem Film:
Die Landschaft in Lappland ist wirklich schwer in Worte zu fassen. Überall liegt Schnee, endlose Wälder ziehen sich durch die Landschaft, zugefrorene Seen glitzern im Licht und dazu kommt diese besondere Ruhe, die man so kaum irgendwo anders erlebt. Es fühlt sich fast ein bisschen unwirklich an, als wäre man plötzlich in einem Winterfilm gelandet. Wir haben uns dort teilweise wirklich wie Kinder gefühlt, haben uns einfach in den Schnee geworfen und diesen Moment genossen. Es war eines dieser Erlebnisse, bei denen man einfach stehen bleibt und sich denkt: Das ist gerade nicht real.
Sieht man in Lappland die Nordlichter?
Eine der Fragen, die man sich vor so einer Reise natürlich stellt, ist: Sieht man überhaupt Nordlichter?
Und wir können sagen: Ja. Und sogar öfter, als wir es uns erhofft hatten. Wir hatten wirklich großes Glück und konnten die Nordlichter fast jeden Abend sehen. Nur etwa zehn Minuten von unserer Unterkunft entfernt lag der Äkäslompolo Lake, und genau dort hatten wir unseren perfekten Spot gefunden. Dort standen wir dann abends, mitten in der Stille, und haben einfach in den Himmel geschaut.
Zur Unterstützung haben wir auch die App My Aurora Forecast genutzt, die uns wirklich geholfen hat, die besten Zeiten abzupassen.
Unsere Unterkunft:
Übernachtet haben wir im Lapland Hotels Ylläskaltio, und das war für diese Reise wirklich perfekt.
Nach einem langen Tag draußen in der Kälte gibt es kaum etwas Besseres, als in ein warmes Zimmer zu kommen und genau das hat diese Unterkunft besonders gemacht. Jedes Zimmer hatte eine eigene Sauna, was vor allem bei Temperaturen um die –20 Grad ein absoluter Luxus ist. Man kommt zurück, wärmt sich auf und lässt den Tag nochmal Revue passieren. Dazu kam, dass wir Halbpension hatten, was den Aufenthalt nochmal entspannter gemacht hat.
Kleidung bei –20 Grad? Weniger kompliziert als gedacht:
Vor der Reise war eine der größten Fragen für uns: Was zieht man eigentlich bei solchen Temperaturen an? Ehrlich gesagt waren wir am Anfang selbst etwas überfordert. Aber vor Ort haben wir schnell gemerkt, dass es eigentlich gar nicht so kompliziert ist. Das Wichtigste ist das Schichtenprinzip. Bei den meisten Aktivitäten bekommt man außerdem bereits sehr viel gestellt, wie Overalls, dicke Wollsocken, Winterstiefel und Handschuhe, was extrem hilft.
Darunter haben wir einfach auf mehrere Schichten gesetzt: Thermounterwäsche, einen warmen Pullover, eine weitere Schicht darüber und dann Skihose und Winterjacke. Dazu Mütze, Handschuhe und warme Schuhe und damit waren wir wirklich gut ausgestattet.
Die Kälte war natürlich spürbar, aber absolut machbar. Nach kurzer Zeit gewöhnt man sich sogar ein Stück weit daran.
Unser Fazit zur Lappland Reise:
Diese Reise nach Lappland hat uns wirklich überrascht. Eigentlich reisen wir viel lieber in warme Länder und an den Strand, aber dieser Trip nach Finnland gehört heute zu den schönsten Reisen, die wir je gemacht haben. Die Kombination aus verschneiten Landschaften, besonderen Aktivitäten und der Chance, die Nordlichter zu sehen, macht diese Reise einfach einzigartig.
Vor allem hat uns gefallen, dass alles super organisiert war und wir uns um nichts kümmern mussten. Dadurch konnten wir die Zeit einfach genießen und uns komplett auf die Erlebnisse vor Ort konzentrieren. Vom Schneemobilfahren über die Husky-Tour bis hin zu Sauna und Eisbaden war wirklich jeder Tag etwas Besonderes.
Wenn ihr diese Reise auch machen möchtet: Die gleiche Lappland-Reise kann man aktuell wieder buchen. Wir verlinken euch die Reise in diesem Beitrag. Mit unserem Code JWlauraundfabio könnt ihr dabei sogar 150 € sparen.

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