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Sardinien, schönstes Reiseziel in Europa:
Wir waren inzwischen zweimal auf Sardinien und jedes Mal hat uns die Insel wieder komplett begeistert. Für uns gehört Sardinien definitiv zu den schönsten Reisezielen in Europa. Das liegt vor allem am unglaublich klaren Wasser, den vielen kleinen Buchten und dieser besonderen Mischung aus Bergen, Natur und Meer.
Man muss aber auch ehrlich sagen: Unterkünfte auf Sardinien sind oft nicht unbedingt spektakulär und wenn man etwas richtig Schönes möchte, kann es auch schnell teuer werden. Trotzdem haben wir ein paar Unterkünfte gefunden, die perfekt gelegen waren und die wir jederzeit wieder buchen würden. Genau die zeigen wir euch in diesem Artikel.
Wir waren insgesamt ungefähr zehn Tage auf Sardinien unterwegs und sind beide Male ein bisschen unterschiedlich gereist. Beim zweiten Mal waren wir zusätzlich auf einer Hochzeit eingeladen, deshalb haben wir auch einen kurzen Stopp im Süden der Insel eingelegt. Trotzdem würden wir unsere Route heute ziemlich ähnlich wieder planen.
Anreise nach Olbia und Start unserer Reise:
Wir sind beide Male nach Olbia geflogen, weil die Flüge dorthin meist günstiger sind und es ein perfekter Startpunkt für eine Reise über die Insel ist. Direkt nach der Landung haben wir unseren Mietwagen abgeholt, was wir auch jedem empfehlen würden. Auf Sardinien kommt man ohne Auto zwar irgendwie zurecht, aber viele der schönsten Orte und Strände erreicht man wirklich nur mit dem Mietwagen.
Beim zweiten Mal sind wir von dort direkt weiter in den Süden nach Cagliari gefahren, weil dort die Hochzeit stattfand. Generell würden wir aber sagen, dass Olbia ein guter Ort ist, um die Reise zu starten oder am Ende noch ein oder zwei entspannte Nächte zu verbringen, bevor man wieder zurückfliegt.
Cagliari: Schöner Stopp im Süden der Insel:
Cagliari hat uns wirklich positiv überrascht. Die Stadt ist charmant, hat eine schöne Altstadt und man kann dort sehr gut einen kleinen Citytrip machen. Trotzdem muss man sagen, dass wir persönlich auf Sardinien eher wegen der Natur und der Strände unterwegs waren. Wenn ihr Städte mögt, empfehlen wir zwei bis drei Nächte dort. Wenn ihr euch eher auf Strände konzentrieren wollt, reicht auch ein Tagestrip vollkommen aus.
Sehr gut gegessen haben wir bei La Cambusa Focacceria, wo es richtig gute Focaccia gibt. Für Eis können wir euch Crème Gelateria empfehlen. Und ein Ort, den wir zufällig entdeckt haben und der wirklich ein Geheimtipp ist, ist der Sonnenuntergangs-Spot bei Torre di Prezzemolo. Dort war bei uns komplett leer und man hat einen wunderschönen Blick aufs Meer. Perfekt, um sich vorher irgendwo eine Pizza zu holen und dort den Abend ausklingen zu lassen.
Unsere erste Unterkunft in Baunei:
Bei unserer ersten Reise haben wir in Baunei übernachtet. Der Ort liegt etwas höher in den Bergen an der Ostküste der Insel und genau das macht ihn auch besonders. Es ist dort unglaublich ruhig und man hat eine richtig schöne Aussicht auf die Landschaft und das Meer. Der einzige kleine Nachteil war für uns, dass wir jedes Mal ungefähr eine halbe Stunde zum Strand fahren mussten. Für Leute, die Ruhe und Natur lieben, ist Baunei perfekt. Wer allerdings hauptsächlich Strandurlaub machen möchte, sollte vielleicht etwas näher am Meer übernachten.
Unsere Lieblingsunterkunft an der Ostküste:
Bei unserer zweiten Reise haben wir eine Unterkunft gefunden, die wir wirklich jederzeit wieder buchen würden: Abba e Murta. Die Unterkunft liegt mitten in der Natur, umgeben von Weinbergen, und fühlt sich ein bisschen wie eine kleine Oase an. Es ist nichts Übertriebenes oder super luxuriös, aber genau das hat es für uns so besonders gemacht. Es war ruhig, es gab einen schönen Pool und das Frühstück war richtig gut, vor allem die frischen Croissants jeden Morgen. Was wir zusätzlich super praktisch fanden: Zur Unterkunft gehört auch ein eigenes Restaurant. Gerade an Tagen, an denen man keine Lust hatte, nochmal irgendwohin zu fahren, war das perfekt. Und das Beste daran war, dass das Essen wirklich richtig lecker war. Also nicht nur praktisch, sondern auch qualitativ ein echtes Highlight.
Die Lage war für uns ohnehin unschlagbar, denn unser absoluter Lieblingsstrand war nur etwa zehn Minuten entfernt. Dadurch hatten wir die perfekte Kombination aus Ruhe in der Unterkunft und gleichzeitig schnellen Zugang zu einem der schönsten Orte der Gegend.
Unser Lieblingsstrand auf Sardinien:
Der Strand, der uns am meisten beeindruckt hat, war Spiaggia di Lido di Orri. Dort kann man kostenlos parken und der Strand ist wirklich unglaublich schön. Das Wasser ist klar, der Strand sehr weitläufig und selbst in der Hauptsaison verteilt sich alles ganz gut. Wir sind oft morgens am Supermarkt vorbei gefahren, haben uns Snacks geholt und sind dann direkt an den Strand gefahren.
Bootstour entlang der schönsten Buchten Sardiniens:
Ein absolutes Highlight unserer ersten Reise war eine Bootstour entlang der Küste vom Gulf of Orosei. Viele der schönsten Buchten Sardiniens liegen genau hier und einige davon sind nur mit dem Boot erreichbar. Wir sind damals von Cala Gonone gestartet. Dort gibt es mehrere Anbieter, unter anderem Daymar Boat Rental Cala Gonone.
Preislich könnt ihr ungefähr damit rechnen, dass eine geführte Bootstour etwa 70 Euro pro Person kostet. Wenn ihr euch selbst ein kleines Boot mieten möchtet, liegen die Preise meist zwischen etwa 160 und 190 Euro pro Boot für einen Tag, je nach Saison. Viele dieser Boote kann man sogar ohne Bootsführerschein fahren.
Die Tour selbst war wirklich eines der schönsten Erlebnisse unserer Sardinien Reise. Das Wasser ist unglaublich klar und einige Buchten wirken fast wie aus der Karibik. Teilweise hatten wir Strände komplett für uns alleine.
Wanderung zur Cala Goloritzé:
Eine weitere Möglichkeit, eine der schönsten Buchten Sardiniens zu erreichen, ist eine Wanderung zur Cala Goloritzé. Der Startpunkt liegt beim Parkplatz am Su Porteddu.
Für den Zugang zum Naturgebiet zahlt man etwa sechs Euro pro Person. Die Wanderung dauert ungefähr eineinhalb Stunden pro Strecke und führt über teilweise steinige Wege. Wir würden auf jeden Fall empfehlen, genug Wasser mitzunehmen und festes Schuhwerk anzuziehen, denn gerade bei Hitze kann der Weg anstrengender sein, als man denkt. Am Ende wird man aber mit einem wirklich beeindruckenden Strand belohnt.
Essen gehen an der Ostküste:
Ein Ort, in den wir immer wieder gefahren sind, ist Santa Maria Navarrese. Dort haben wir einige richtig gute Restaurants entdeckt. Besonders empfehlen können wir Sa Cadrea, weil man dort nicht nur sehr gut essen kann, sondern auch eine wunderschöne Kulisse hat. Das beste Eis unserer Reise haben wir übrigens bei Mastro Gelataio gegessen.
Ein Sunset Spot, den fast niemand kennt:
Einer unserer liebsten Momente auf Sardinien war ein Abend auf der Panorama-Straße nach Baunei. Die Straße heißt Strada Panoramica per Baunei und bietet eine unglaubliche Aussicht über die Küste.
Wir haben uns vorher Pizza bei Bar Ristorante Pisaneddu geholt und sind dann zum Sonnenuntergang hochgefahren. Am Ende hatten wir dort ein kleines Sunset-Dinner mit Blick aufs Meer, komplett alleine und ohne andere Menschen. Das war einer dieser Momente, die man auf Reisen nicht vergisst.
Olbia – unser letzter Stopp vor dem Rückflug:
Zum Ende unserer Reise sind wir wieder zurück nach Olbia gefahren und haben dort noch ein oder zwei Nächte verbracht. Das können wir auch empfehlen, damit man am Abreisetag keinen Stress hat.
Unsere Unterkunft dort war Casa Vacanze Il Borgo und die würden wir jederzeit wieder buchen. Sie war super gelegen, direkt mit Parkplätzen vor der Tür und einem Supermarkt in der Nähe.
Sehr gut gegessen haben wir dort auch bei Il Farè.
Ein besonderes Highlight zum Abschluss war unser Sunrise in Porto Taverna. Früh am Morgen waren wir komplett allein am Strand und konnten den Sonnenaufgang über dem Meer genießen, ein perfekter letzter Moment auf Sardinien, bevor es für uns zurückging.
Unser wichtigster Tipp für Sardinien:
Beim ersten Mal wollten wir unbedingt möglichst viele Strände sehen und sind sehr viel herumgefahren. Irgendwann haben wir aber gemerkt, dass fast jeder Strand auf Sardinien wunderschön ist und man gar nicht so viel Stress haben muss.
Deshalb würden wir heute immer empfehlen, sich ein oder zwei Orte auszusuchen, die einem besonders gefallen, und dort einfach ein paar Tage zu bleiben. Für uns war die Ostküste rund um den Lido di Orrì genau so ein Ort.
Fazit unserer Sardinien Reisen:
Sardinien ist für uns eines der schönsten Reiseziele in Europa. Das Wasser ist unglaublich klar, die Natur beeindruckend und man findet viele Orte, die noch nicht komplett überlaufen sind.
Wir würden jederzeit wieder hinreisen und unsere Route wahrscheinlich sehr ähnlich planen, mit einem Start in Olbia, ein paar Tagen an der Ostküste und ganz viel Zeit am Meer.

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