San Francisco: Unsere Erfahrungen, Tipps & Sehenswürdigkeiten für die perfekte Reise

San Francisco war für uns ein ganz besonderer Stopp auf unserer Weltreise. Nicht nur wegen der berühmten Golden Gate Bridge, den steilen Straßen oder den bunten Häusern sondern auch, weil ein kleiner Kindheitstraum damit verbunden war: Durch die Serie Full House hatten wir schon immer diese Bilder von San Francisco im Kopf und wollten die Stadt irgendwann selbst erleben. San Francisco ist außerdem ein perfekter Ausgangspunkt für weitere Reisen. Durch die gute internationale Anbindung kommt man von hier aus beispielsweise sehr gut weiter nach Hawaii oder zu vielen anderen Zielen in den USA und weltweit. Gleichzeitig sollte man wissen: San Francisco gehört zu den teuersten Städten der USA. Gerade wenn man, wie wir, auf Weltreise ist und auf sein Budget achten muss, können Unterkünfte, Essen und Aktivitäten schnell teuer werden. Mit ein paar Tricks kann man die Stadt aber trotzdem günstiger erleben. Genau diese Tipps teilen wir mit euch in diesem Blog. Wir waren insgesamt vier Nächte in San Francisco. Natürlich könnte man problemlos länger bleiben, denn die Stadt hat unglaublich viel zu bieten. Für uns waren vier Nächte aber perfekt, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen und einen guten Eindruck von San Francisco zu bekommen.

Laura und Fabio

Beste Reisezeit für San Francisco

Grundsätzlich gelten der Frühling (April bis Mai) und der Herbst (September bis Oktober) als besonders angenehme Reisezeiten für San Francisco. In diesen Monaten sind die Temperaturen oft milder und der berühmte Nebel ist weniger ausgeprägt. Wir waren im August in San Francisco, weil wir danach weiter nach Hawaii gereist sind und diese Zeit für Hawaii perfekt gepasst hat. Allerdings mussten wir feststellen: August bedeutet in San Francisco nicht automatisch Sommerwetter. Die Stadt ist bekannt für ihren sogenannten „Fogust“ – eine Kombination aus „Fog“ (Nebel) und August. Gerade im August kann es morgens und abends sehr neblig und kühl sein. Wir hatten teilweise richtig kalte Temperaturen und an einigen Aussichtspunkten leider keine perfekte Sicht. Gerade bei Orten wie Battery Spencer, von wo aus man eigentlich einen der schönsten Blicke auf die Golden Gate Bridge hat, kann der Nebel die komplette Aussicht nehmen. Wenn ihr also hauptsächlich wegen der Golden Gate Bridge kommt und eine möglichst hohe Chance auf klare Sicht haben möchtet, würden wir eher eine andere Jahreszeit wählen.

Unterkunft in San Francisco: Warum die Lage entscheidend ist

Bei San Francisco ist die Wahl der Unterkunft besonders wichtig. Die Stadt hat einige Gegenden, die man als Tourist gerade nachts lieber meiden sollte. Besonders der Bereich rund um Tenderloin ist bekannt für viele Obdachlose, Drogenprobleme und eine deutlich schwierigere Situation auf den Straßen. Wir haben uns deshalb bewusst für eine Unterkunft mit guter Lage entschieden und waren im Samesun San Francisco. Für uns war das Hostel die perfekte Lösung, weil es sowohl preislich als auch von der Lage überzeugt hat. Viele Sehenswürdigkeiten konnten wir zu Fuß erreichen und direkt vor der Unterkunft gab es öffentliche Verkehrsmittel. Ein großer Vorteil war außerdem das Frühstück, das bereits inklusive war. Gerade in San Francisco kann ein Frühstück schnell 20–30 Dollar pro Person kosten. Auch wenn das Frühstück im Hostel sehr einfach war, war es für uns vollkommen ausreichend und hat uns geholfen, einiges an Geld zu sparen.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in San Francisco

San Francisco hat unglaublich viele bekannte Orte. Das waren unsere Highlights:

  • Pier 39 & Fisherman’s Wharf

Der Pier 39 gehört wahrscheinlich zu den bekanntesten Orten in San Francisco. Hier findet ihr zahlreiche Shops, Restaurants und natürlich die berühmten Seelöwen, die auf den Plattformen direkt am Wasser liegen. Gerade am Nachmittag lohnt es sich, einfach etwas Zeit einzuplanen, durch die Geschäfte zu schlendern und die Atmosphäre am Hafen zu genießen.

  • Little Italy

Direkt neben Chinatown befindet sich Little Italy. Besonders schön fanden wir den kleinen Park Washington Square, wo man sich kurz hinsetzen und die Atmosphäre genießen kann. Die Gegend eignet sich außerdem perfekt für eine Pause mit einem Kaffee oder italienischem Essen.

  • Chinatown

Chinatown in San Francisco gehört zu den ältesten und größten Chinatowns außerhalb Asiens. Besonders am Abend fanden wir die Atmosphäre wunderschön: Die beleuchteten Straßen, die vielen kleinen Restaurants und die bunten Lichter machen den Besuch zu etwas Besonderem.

Eine Sache, die wir in den USA unbedingt ausprobieren wollten, war ein klassischer In-N-Out Burger.

Unser Tipp: Holt euch einen Burger und setzt euch anschließend in den San Francisco Maritime National Historical Park. Dort könnt ihr entspannt sitzen, die Aussicht genießen und habt gleichzeitig einen tollen Blick Richtung Golden Gate Bridge. Für uns war das eine der entspanntesten Aktivitäten in der Stadt.

  • Golden Gate Bridge Aussichtspunkte

Natürlich darf die Golden Gate Bridge bei keinem San-Francisco-Besuch fehlen.

Unsere Aussichtspunkte:

  • Battery Spencer
  • Marshall’s Beach

Battery Spencer ist wahrscheinlich einer der bekanntesten Aussichtspunkte, da man von hier die klassische Perspektive auf die Brücke bekommt. Allerdings hatten wir aufgrund des Nebels leider Pech.

Marshall’s Beach fanden wir ebenfalls wunderschön. Gerade zum Sonnenuntergang soll der Blick auf die Brücke beeindruckend sein – allerdings sollte man sich warm anziehen, da es durch den Wind sehr kalt werden kann.

  • Cable Car

Eine Fahrt mit der Cable Car gehört einfach zu San Francisco dazu. Sie ist nicht nur ein Verkehrsmittel, sondern mittlerweile ein echtes Wahrzeichen der Stadt. Gerade die historischen Wagen und die steilen Straßen machen die Fahrt zu einem Erlebnis.

  • Painted Ladies

Die berühmten bunten Häuserreihen kennt man aus vielen Bildern von San Francisco. Besonders bekannt sind die Painted Ladies am Alamo Square. Wir fanden den Besuch schön, würden aber sagen: Plant nicht zu viel Zeit ein. Man schaut sich die Häuser an, macht ein paar Fotos und kann anschließend den Park genießen.

Chinatown
Fisherman’s Wharf
Battery Spencer
Marshall’s Beach
Painted Ladies
Little Italy

Fortbewegung in San Francisco: So kommt ihr günstig durch die Stadt

San Francisco lässt sich sehr gut ohne Auto erkunden. Wir haben hauptsächlich öffentliche Verkehrsmittel genutzt. Die App, die wir dafür genutzt haben, ist Clipper. Damit könnt ihr eure Fahrten bezahlen und Guthaben beziehungsweise Tagesoptionen nutzen. Eine einzelne Fahrt mit Bus oder Bahn ist nach dem Einsteigen für eine bestimmte Zeit gültig, sodass ihr innerhalb dieses Zeitraums auch umsteigen könnt. Viele Sehenswürdigkeiten lassen sich außerdem gut zu Fuß verbinden gerade rund um Fisherman’s Wharf, Chinatown und Little Italy.

Essen in San Francisco: Unsere günstigen Tipps

San Francisco ist beim Essen schnell teuer. Deshalb haben wir oft nach günstigen Alternativen gesucht.

Unsere Tipps:

  • Burritos von Food Trucks: günstig, sättigend und typisch für Kalifornien
  • Pizza Slices: perfekt für einen schnellen Snack
  • Chinatown: besonders Dumplings sind hier eine gute Möglichkeit günstig zu essen
  • In-N-Out Burger: ein Klassiker und deutlich günstiger als viele andere Burgerläden

Generell sollte man wissen: In den USA landet man schnell bei Fast Food, wenn man auf das Budget achten möchte. Gerade auf einer längeren Reise wie einer Weltreise ist das manchmal einfach die praktischste Lösung.

Unser Fazit zu San Francisco

San Francisco war für uns ein besonderer Stopp, vor allem weil wir diese Stadt schon aus unserer Kindheit kannten. Die Golden Gate Bridge einmal selbst zu sehen, durch die Straßen zu laufen und Orte zu entdecken, die man vorher nur aus dem Fernsehen kannte, war ein tolles Gefühl. Auch wenn die Stadt teuer ist und wir wetterbedingt nicht überall die perfekte Aussicht hatten, hat San Francisco uns gefallen. Unser größter Tipp: Achtet auf die Reisezeit, sucht euch eine gute Unterkunftslage und nutzt unsere Spartipps. Dann könnt ihr diese besondere Stadt auch mit einem kleineren Budget erleben.

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