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Cusco: Unsere Erfahrungen & Tipps
Nach unserer ungeplanten Woche länger in Santiago de Chile ging es für uns endlich weiter nach Peru. Statt wie ursprünglich geplant durch Bolivien zu reisen, führte uns unsere Reise direkt nach Cusco, der ehemaligen Hauptstadt des Inkareichs. Ehrlich gesagt wussten wir überhaupt nicht, was uns dort erwarten würde. Für uns war Cusco vor allem der Ausgangspunkt für Machu Picchu. Im Nachhinein können wir aber sagen: Genau das war ein riesiger Irrtum. Die Stadt hat uns vom ersten Moment an begeistert und gehört heute definitiv zu unseren Lieblingsstädten in Südamerika. Cusco verbindet Geschichte mit modernem Leben. Zwischen den engen Gassen findet ihr koloniale Gebäude, kleine Innenhöfe, gemütliche Cafés, Restaurants und überall begegnet euch die Geschichte der Inka. Besonders im Juni herrscht hier eine ganz besondere Stimmung. In diesem Monat finden die Vorbereitungen für das berühmte Inti Raymi, das Sonnenfest der Inka, statt. Überall wird getanzt, musiziert und geprobt. Dadurch wirkt die gesamte Altstadt unglaublich lebendig und authentisch.
Höhenlage in Cusco: Das solltet ihr unbedingt beachten
Bevor ihr eure Reise plant, möchten wir euch einen Tipp mitgeben, den wir selbst etwas unterschätzt haben. Cusco liegt auf rund 3.400 Metern Höhe. Gerade in den ersten Tagen kann euch die Höhe deutlich zu schaffen machen. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Kurzatmigkeit oder Appetitlosigkeit sind hier völlig normal.
Unser Rat ist deshalb, die ersten zwei Tage möglichst entspannt anzugehen. Erkundet in Ruhe die Altstadt, trinkt viel Wasser und gebt eurem Körper Zeit, sich an die Höhe zu gewöhnen. Viele Hotels bieten außerdem Coca-Tee an, der traditionell gegen Höhenbeschwerden getrunken wird. Rückblickend würden wir unsere erste Wanderung definitiv nicht schon am dritten Tag machen, dazu später mehr.
Hotel-Empfehlungen in Cusco: Zwei Unterkünfte im Vergleich
Für unsere ersten Nächte entschieden wir uns für das Hotel Motto by Hilton Cusco. Die Lage hätte wirklich kaum besser sein können. Innerhalb weniger Minuten waren wir am Plaza de Armas, bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sowie unzähligen Restaurants und Cafés. Gerade wenn ihr Cusco zu Fuß erkunden möchtet, können wir euch diese Lage wirklich empfehlen. Mit dem Frühstück waren wir allerdings nicht ganz zufrieden. Das war für uns aber überhaupt kein Problem, denn rund um das Hotel befinden sich zahlreiche Cafés, in denen man deutlich besser frühstücken kann.
Ein kleiner Hinweis: Da sich das Hotel mitten im Zentrum befindet, ist es besonders morgens und abends nicht ganz ruhig. Uns hat das allerdings nicht gestört, da die perfekte Lage diesen kleinen Nachteil für uns mehr als ausgeglichen hat.
Da sich unsere Route kurzfristig geändert hatte und das Hotel bereits ausgebucht war, mussten wir anschließend noch einmal umziehen. Für die restlichen Tage waren wir im Saska Boutique Hotel. Dieses lag etwas außerhalb der Altstadt und dadurch deutlich ruhiger. Die Zimmer waren modern eingerichtet, sehr sauber und insgesamt wirklich angenehm. Auch hier würden wir allerdings auf das Frühstück verzichten und lieber eines der vielen Cafés in der Innenstadt besuchen.
Wenn wir noch einmal nach Cusco reisen würden, würden wir wahrscheinlich trotzdem wieder das erste Hotel wählen. Die zentrale Lage war für uns einfach unschlagbar.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Cusco
Cusco hat uns vom ersten Moment an begeistert. Die ehemalige Hauptstadt des Inkareichs verbindet Geschichte, Kultur und eine ganz besondere Atmosphäre. Überall findet ihr kleine Gassen, beeindruckende Kirchen und wunderschöne Plätze. Besonders gefallen hat uns, dass sich die Stadt perfekt zu Fuß erkunden lässt.
Unsere Highlights in Cusco waren:
- Plaza de Armas
- Mercado San Pedro
- 7 Borreguitos
- San-Blas-Viertel
- Mirador de Sán Cristobal
Plaza de Armas
Die Plaza de Armas ist das Herzstück von Cusco und für uns der perfekte Ausgangspunkt, um die Stadt zu erkunden. Rund um den Platz findet ihr zahlreiche Restaurants, Cafés und die beeindruckende Kathedrale von Cusco. Gerade abends herrscht hier eine tolle Atmosphäre und es ist der ideale Ort, um einfach das Leben in der Stadt zu beobachten.
Mercado San Pedro
Der Mercado San Pedro ist der bekannteste Markt in Cusco und wird in fast jedem Reiseführer empfohlen. Hier bekommt ihr frisches Obst, Gemüse, Gewürze, Souvenirs, Kleidung und typische peruanische Spezialitäten.
Ganz ehrlich: Uns persönlich hat der Markt allerdings nicht so gut gefallen. Das lag nicht daran, dass er schlecht ist, sondern eher daran, dass er für uns ein kleiner Kulturschock war. Zwischen den Lebensmitteln werden dort auch ganze Tierkörper und unter anderem tote Alpakas verkauft. Das gehört zur peruanischen Kultur und ist dort völlig normal, für uns war dieser Anblick jedoch ungewohnt. Wer das authentische Cusco erleben möchte, sollte trotzdem einmal vorbeischauen, man sollte nur wissen, was einen erwartet.
7 Borreguitos
Die kleine Gasse 7 Borreguitos gehört mittlerweile zu den bekanntesten Fotospots in Cusco. Bunte Treppen, Blumen und die typisch peruanischen Häuser machen diesen Ort besonders. Unser Tipp: Kommt möglichst früh am Morgen, dann ist es noch angenehm ruhig und ihr könnt in aller Ruhe Fotos machen.
San-Blas-Viertel
Das Viertel San Blas hat uns besonders gut gefallen. Kleine Gassen, gemütliche Cafés, Kunsthandwerksläden und eine entspannte Atmosphäre machen diesen Stadtteil zu einem unserer Lieblingsorte in Cusco. Nehmt euch einfach etwas Zeit und schlendert ohne Plan durch die Straßen – genau das macht den Charme dieses Viertels aus.
Mirador de Sán Cristobal
Wer Cusco einmal von oben sehen möchte, sollte unbedingt zu einem der Aussichtspunkte laufen. Von hier aus habt ihr einen wunderschönen Blick über die gesamte Stadt mit ihren roten Dächern und den umliegenden Bergen. Besonders zum Sonnenuntergang lohnt sich der Aufstieg.
Gut zu wissen: Wir waren im Juni in Cusco. In diesem Monat findet das berühmte Inti Raymi, das Sonnenfest der Inka, statt. Schon Wochen vorher wird überall in der Stadt geprobt. Dadurch herrschte während unseres Aufenthalts eine ganz besondere Atmosphäre mit Musik, Tänzen und traditionellen Gewändern. Wenn ihr im Juni nach Cusco reist, könnt ihr dieses besondere kulturelle Erlebnis ebenfalls miterleben.
Unser Geheimtipp für Fotos in der 7-Borreguitos-Straße
Falls ihr ebenfalls Fotos in der berühmten 7-Borreguitos-Straße machen möchtet, haben wir noch einen kleinen Geheimtipp für euch. Direkt dort befindet sich der kleine Laden Qori. Die Besitzer sind unglaublich herzlich und haben uns kostenlos traditionelle peruanische Ponchos ausgeliehen, damit wir schöne Fotos machen konnten. Sie erwarten dafür kein Geld und verlangen auch keine Leihgebühr. Natürlich freuen sie sich aber, wenn man sich anschließend ein wenig im Laden umsieht oder eine Kleinigkeit kauft. Und das lohnt sich tatsächlich, denn sie verkaufen wunderschönen handgefertigten Schmuck, Kleidung und viele andere typisch peruanische Souvenirs.
Für uns war das eine richtig schöne Erfahrung und zeigt wieder einmal, wie freundlich und hilfsbereit die Menschen in Peru sind.
Unsere Restaurant-Empfehlungen in Cusco
Peru gilt nicht ohne Grund als eines der besten Länder der Welt, wenn es um Essen geht. Vor unserer Reise hatten wir davon schon viel gehört, aber erst vor Ort haben wir verstanden, warum. Egal ob kleines Café, Straßenstand oder Restaurant, wir wurden wirklich kein einziges Mal enttäuscht. Wenn ihr in Cusco seid, probiert unbedingt die typischen peruanischen Gerichte. Hier sind unsere Favoriten:
Jill’s Café
Wenn ihr ein gutes Frühstück oder Mittagessen sucht, können wir euch Jill’s Café von Herzen empfehlen. Die Portionen sind groß, die Preise fair und alles wird frisch zubereitet. Besonders das Chili con Carne hat uns richtig gut geschmeckt. Auch die hausgemachten Säfte können wir empfehlen.
Local
Eines unserer absoluten Lieblingsrestaurants in Cusco war Local. Hier haben wir unter anderem das berühmte Lomo Saltado probiert, eines der bekanntesten Gerichte Perus.
Dabei handelt es sich um zartes Rindfleisch, das zusammen mit Zwiebeln, Tomaten und Gewürzen im Wok angebraten wird. Serviert wird das Ganze mit Reis und knusprigen Pommes. Klingt zunächst ungewöhnlich, schmeckt aber unglaublich gut und gehört für uns zu den Gerichten, die man in Peru unbedingt probieren sollte.
Kushka Restaurant
Auch das Kushka Restaurant hat uns begeistert. Hier haben wir Chaufa Amazónico gegessen, ein typisch peruanisch-chinesisches Gericht, das aus der sogenannten Chifa-Küche stammt.
Es besteht aus gebratenem Reis, würzigem Rauchfleisch (Cecina), Amazonas-Chorizo und süßer Kochbanane. Dazu haben wir Chicha Morada getrunken – ein traditionelles Getränk aus violettem Mais, das in Peru fast überall angeboten wird. Eine Kombination, die wir vorher noch nie gegessen hatten und die uns wirklich positiv überrascht hat.
Picarones Peruanísima
Wer nach dem Essen noch Lust auf etwas Süßes hat, sollte unbedingt Picarones probieren.
Picarones sind ein traditionelles peruanisches Dessert und erinnern optisch an Donuts. Der Teig wird aus Süßkartoffeln und Kürbis hergestellt, anschließend frittiert und mit einem süßen Sirup aus Chancaca serviert. Oft bekommt man dazu auch Mazamorra Morada, einen typischen Dessertpudding aus violettem Mais.
Wir haben die Picarones bei Picarones Peruanísima gegessen und können den kleinen Laden wirklich empfehlen. Perfekt für einen süßen Snack zwischendurch.
Ein ganz besonderes Andenken aus Peru
Ein Erlebnis möchten wir euch ganz besonders ans Herz legen. Vor unserer Weltreise haben wir unsere Eheringe bewusst zu Hause gelassen. Wir wollten unterwegs irgendwann eigene Ringe anfertigen lassen, die uns immer an diese Reise erinnern. Da uns Peru und besonders Cusco schon nach wenigen Tagen so begeistert hatten, war für uns schnell klar, dass genau dieser Ort der richtige dafür ist.
Über GetYourGuide fanden wir einen Workshop, bei dem wir unsere eigenen Silberringe schmieden konnten. Vom Schmelzen des Silbers bis zum Polieren durften wir jeden einzelnen Schritt selbst machen. Am Ende hielten wir unsere eigenen handgefertigten Ringe in den Händen, eine Erinnerung, die für uns unbezahlbar ist.
Falls ihr ebenfalls etwas Besonderes erleben möchtet, können wir diesen Workshop von Herzen empfehlen. Über unseren GetYourGuide-Code LAURAUNDFABIO5 spart ihr zusätzlich 5 % auf eure Buchung.
Tagesausflüge ab Cusco
Unser Uber-Fahrer sagte bereits an unserem ersten Tag in Cusco einen Satz, der uns bis heute im Kopf geblieben ist: „Nach Cusco kommt niemand, um Urlaub zu machen, man kommt hierher, um Abenteuer zu erleben.“ Und genau so haben wir es empfunden. Fast alle Touren starten zwischen 4 und 5 Uhr morgens. Meist verbringt man den ganzen Tag unterwegs, entweder beim Wandern, in den Bergen oder auf langen Fahrten durch die Anden. Dazu kommt die Höhe von über 3.400 Metern, die viele Aktivitäten zusätzlich anstrengender macht. Unser wichtigster Tipp deshalb: Plant eure ersten Tage entspannt und unterschätzt die Höhenlage nicht. Euer Körper wird es euch danken.
7 Lagunen Wanderung: Eines der schönsten Naturerlebnisse in Peru
Unser erster großer Ausflug führte uns zu den 7 Lagunen von Ausangate. Diese Wanderung gehört noch zu den Geheimtipps rund um Cusco und ist deutlich ruhiger als viele andere Touren. Bereits um 5 Uhr morgens wurden wir direkt am Hotel abgeholt. Nach ungefähr drei Stunden Fahrt machten wir zunächst Halt zum Frühstück. Danach begann die Wanderung. Insgesamt legt man etwa 12 Kilometer zurück. Die Strecke führt vorbei an schneebedeckten Bergen, türkisfarbenen Lagunen, frei laufenden Alpakas und einer Landschaft, die wir so vorher noch nie gesehen hatten. Für uns war das einer der schönsten Wandertage überhaupt. Allerdings merkten wir hier zum ersten Mal deutlich, wie sehr die Höhe den Körper belastet. Da wir die Tour bereits am dritten Tag nach unserer Ankunft machten, waren wir noch nicht richtig akklimatisiert. Besonders Fabio hatte während der Wanderung mit starken Kopfschmerzen und Erschöpfung zu kämpfen. Deshalb würden wir jedem empfehlen, diese Tour lieber erst nach drei bis vier Tagen in Cusco zu machen. Die Wanderung selbst ist gut machbar, auch wenn ihr keine erfahrenen Wanderer seid. Mit genügend Wasser, etwas Kondition und etwas Zeit schafft man die Strecke problemlos.
Machu Picchu: Ein Weltwunder, das jeden Hype verdient
Natürlich durfte das Highlight unserer Peru-Reise nicht fehlen. Machu Picchu gehört zu den Sieben Weltwundern der Neuzeit und stand schon seit Jahren auf unserer Bucket List. Trotzdem waren wir gespannt, ob dieser Ort wirklich so beeindruckend ist, wie alle behaupten. Heute können wir sagen: Ja. Und sogar noch mehr. Bereits früh morgens wurden wir wieder direkt am Hotel abgeholt und zum Bahnhof gebracht. Von dort ging es mit dem berühmten Panorama-Zug weiter Richtung Aguas Calientes. Allein diese Zugfahrt war schon ein Erlebnis. Während der knapp anderthalbstündigen Fahrt blickt ihr ständig auf Flüsse, Berge und die beeindruckende Landschaft der Anden. Durch die großen Panoramafenster genießt ihr die Aussicht die ganze Zeit über. In Aguas Calientes angekommen, stiegen wir in den Shuttlebus um, der uns innerhalb von etwa 25 Minuten die Serpentinen hinauf bis zum Eingang von Machu Picchu brachte. Unsere Tickets waren bereits über unsere Journaway-Reise organisiert. Das würden wir jedem empfehlen, denn inzwischen gibt es verschiedene Rundgänge und Zeitfenster, die oft schon Wochen oder Monate vorher ausgebucht sind. Wir hatten Circuit 1, der den berühmten Panoramablick auf die gesamte Anlage bietet genau das klassische Motiv, das man von Machu Picchu kennt. Nach einer geführten Tour konnten wir anschließend noch selbst durch die Anlage laufen, Fotos machen und einfach diesen besonderen Moment genießen. Es ist schwer zu beschreiben, aber sobald man dort oben steht, versteht man, warum Machu Picchu zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Welt gehört. Nach unserem Besuch ging es wieder zurück nach Aguas Calientes, wo wir noch gemütlich essen gingen, bevor unser Zug zurück nach Cusco fuhr. Auch wenn der Tag sehr lang war, würden wir ihn jederzeit wieder genauso machen.
Rainbow Mountains in Peru: Welche Variante lohnt sich?
Wenn ihr nach den Rainbow Mountains in Peru sucht, werdet ihr schnell merken, dass es nicht nur einenRegenbogenberg gibt. Tatsächlich gibt es mittlerweile drei verschiedene Varianten, die sich in Schwierigkeit, Besucherzahlen und Landschaft deutlich unterscheiden.
- Vinicunca Rainbow Mountain: der bekannteste und meistbesuchte Rainbow Mountain. Hier trefft ihr auf die meisten Touristen und die Wanderung gilt auch als die anstrengendste.
- Palcoyo Rainbow Mountain: deutlich ruhiger und wesentlich einfacher zu erreichen. Die Wanderung ist kurz und auch für weniger geübte Wanderer gut machbar.
- Pallay Punchu: für uns der schönste der drei Rainbow Mountains. Noch ein echter Geheimtipp mit nur wenigen Besuchern und einer beeindruckenden Berglandschaft.
Eigentlich wollten wir ursprünglich den Palcoyo Rainbow Mountain besuchen. Nach unserer anstrengenden 7-Lagunen-Wanderung und dem Ausflug nach Machu Picchu waren wir allerdings völlig erschöpft und entschieden uns zunächst für einen Ruhetag.
Während wir unsere Reise weiter planten, entdeckten wir schließlich Pallay Punchu. Die Bilder haben uns sofort überzeugt und wir beschlossen, diesen weniger bekannten Rainbow Mountain lieber auf eigene Faust zu besuchen.
Unser Roadtrip zum Pallay Punchu Rainbow Mountain
Anstatt eine geführte Tour zu buchen, entschieden wir uns bewusst für einen Mietwagen. Im Nachhinein war das für uns genau die richtige Entscheidung. Die meisten Touren starten bereits zwischen drei und vier Uhr morgens und man ist den gesamten Tag mit einer größeren Gruppe unterwegs. Wir wollten die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, wann wir losfahren und wie lange wir an den einzelnen Orten bleiben. Da wir unseren Ausflug an einem Sonntag geplant hatten, hatten viele Autovermietungen in Cusco geschlossen. Deshalb blieb uns nur die Möglichkeit, direkt am Flughafen einen Mietwagen zu buchen. Unter der Woche findet ihr jedoch auch zahlreiche günstigere Anbieter direkt in der Innenstadt von Cusco. Anstatt morgens mitten in der Nacht loszufahren, fuhren wir bereits am Vortag in das kleine Andendorf Layo. Dort haben wir zwei Nächte im Hostal Inca verbracht, in einer kleinen Unterkunft, die wir wirklich empfehlen können. Das Zimmer war sauber, das Frühstück wurde frisch zubereitet und von der Dachterrasse hatten wir einen wunderschönen Blick auf die umliegenden Berge. Vor allem aber hatten wir hier zum ersten Mal das Gefühl, das authentische Peru kennenzulernen. Kaum Touristen, günstige Restaurants und ein ganz normaler Alltag der Einheimischen. Am nächsten Tag mussten wir nur noch etwa 45 Minuten bis zum Eingang des Pallay Punchu Rainbow Mountainfahren. Wir entschieden uns bewusst dafür, erst am Nachmittag aufzubrechen und genau das war die beste Entscheidung. Während die meisten Tourgruppen bereits wieder auf dem Rückweg waren, hatten wir den gesamten Berg fast für uns alleine. Die bunten Gesteinsschichten, die umliegenden Gipfel und die vielen frei laufenden Alpakas und Lamas machten diesen Ort für uns zu einem der schönsten Erlebnisse unserer gesamten Peru-Reise. Wenn wir uns heute zwischen den verschiedenen Rainbow Mountains entscheiden müssten, würden wir jederzeit wieder Pallay Punchu wählen. Nicht nur wegen der Landschaft, sondern vor allem wegen der Ruhe und der Möglichkeit, diesen besonderen Ort fast ohne andere Besucher erleben zu dürfen.
Unser Fazit zu Peru:
Peru hat uns ehrlich gesagt komplett überrascht. Wir sind mit der Erwartung angekommen, dass Machu Picchu das Highlight der Reise wird und ja, dieser Ort ist absolut beeindruckend. Doch am Ende war es viel mehr als nur ein Weltwunder. Es waren die unglaublich herzlichen Menschen, das fantastische Essen, die kleinen Dörfer, die atemberaubenden Landschaften und die vielen besonderen Momente, die diese Reise für uns unvergesslich gemacht haben. Natürlich waren die frühen Touren, die Höhenlage und die langen Tage manchmal anstrengend. Aber genau das macht eine Reise durch Peru auch aus. Man wird jeden Tag mit Ausblicken belohnt, die man so schnell nicht wieder vergisst. Besonders schön fanden wir, dass wir am Ende der Reise noch spontan unseren eigenen kleinen Roadtrip zum Pallay Punchu gemacht haben. Genau solche ungeplanten Momente sind es, an die wir wahrscheinlich noch viele Jahre zurückdenken werden. Wenn ihr eine Reise nach Peru plant, können wir euch nur einen Tipp geben: Plant genügend Zeit ein. Cusco ist der perfekte Ausgangspunkt für unzählige Abenteuer und man merkt schnell, dass ein paar Tage eigentlich viel zu wenig sind.
Für uns gehört Peru schon jetzt zu den schönsten Ländern, die wir bisher bereist haben und wir sind uns sicher, dass wir irgendwann zurückkommen werden. Es gibt noch so viele Orte, die wir entdecken möchten.
Vielen Dank, dass ihr unsere Reise begleitet habt.
Falls ihr gerade selbst eure Peru-Reise plant, hoffen wir, dass euch dieser Artikel bei der Planung hilft. Alle Unterkünfte, Restaurants, Aktivitäten und unsere persönlichen Tipps haben wir euch hier zusammengestellt und werden diesen Beitrag nach jeder weiteren Peru-Reise mit neuen Erfahrungen ergänzen.
Viel Spaß in Peru, ihr werdet dieses Land lieben!

Wir sind Laura & Fabio.
Wir haben unser Leben verändert, um die Welt zu sehen.
Jetzt sind wir unterwegs und nehmen euch mit.
Unser Motto: Einfach machen.




























